Gemüseeinkauf im Oktober: Kohl, Karotte & Co – knackig!

Oft werde ich gefragt, was wir die Woche über einkaufen und kochen. Nun, so sieht ein Gemüseeinkauf bei uns im Oktober aus – knackig, Baby, knackig!

Ich war heute auf dem Wochenmarkt und eben schon drauf und dran, alles wegzupacken. Doch dann fiel mir ein, dass ich oft gefragt werde, was wir denn so alles einkaufen, um uns vegan durch die Woche zu kochen. Darum habe ich Gemüse und Obst auf dem Tisch zwischengeparkt und Nikki für ein schnelles Foto rausgeholt.

Gekauft habe ich:

  • 2,5kg Kartoffeln
  • 1kg Zwiebeln
  • 1kg Karotten (hauptsächlich für Magda)
  • ein Bund Suppengrün
  • drei Zucchini
  • einen Blumenkohl
  • einen Wirsingkohl
  • 2kg Äpfel
  • drei Birnen

Was ich damit anfange?

Das frage ich mich beim Einkauf noch gar nicht. Bei uns läuft es so, dass wir tagesaktuell überlegen, worauf wir gerade Appetit haben. Kartoffeln, Nudeln, Reis, Quinoa, Hirse, Bohnen, Kichererbsen? Suppe, Auflauf? Tomatig und fruchtig, hell und cremig, würzig und deftig? ... und wenn das geklärt ist, schauen wir, was da ist und kochen entsprechend.

Oder wir verwenden frisches (im Gegensatz zu gefrorenem) Gemüse, das verarbeitet werden muss. Heiko fragt oft salopp, was „als nächstes weg muss“. Und das gibt es dann, fertig.

Wir sind da unkompliziert und überlegen nicht lange, ob wir dieses, jenes oder welches wollen. Wir essen auch zwei Tage nacheinander das gleiche Gericht oder bereiten etwas aus den Resten vom Vortag zu.

Ich staune deswegen über Leute, die jammern und rumnölen, weil sie nicht wissen, was sie kochen sollen. Oder darüber, dass sie irgendwas in dieser Woche schon mal gegessen haben und es deswegen auf keinen Fall ein zweites Mal essen können. Unklar. Ob die schon mal Hunger hatten, ich meine, so richtig? Viele ganz offensichtlich nicht, wenn man sich umschaut ... 

Ich koche gern, esse gern und genieße gutes, schmackhaftes Essen. Aber es ist für mich in erster Linie Nahrung und Treibstoff. Kein Entertainment mit Unterhaltungswert und Abwechslungsgarantie. Als ob man exotische Zutaten in immer wieder neuen, möglichst abenteuerlichen Kombinationen bräuchte, um sich beim Essen bloß nicht zu langweilen! 

Zurück zu meinem Gemüseeinkauf im Oktober.

Was man daraus kochen könnte:

  • Eintopf aus dem Suppengrün, z. B. mit Brechbohnen oder dicken/weißen Bohnen (schön deftig wird er mit reingeschnippelten Bauern-Knackern oder gebratenen Räuchertofu-Würfeln)

  • Linsensuppe mit dem Suppengrün

  • Blumenkohlauflauf

  • Blumenkohlcurry

  • Blumenkohlcremesuppe

  • Blumenkohl in weißer Soße (als Beilage)

  • Wirsinggemüse (als Beilage)

  • Wirsingeintopf

  • Wirsinggemüsepfanne

  • Zucchini in roter Soße (zu Pasta)

  • gebratene Zucchini (als Beilage)

  • gefüllte, überbackene Zucchini

  • Zucchinicremesuppe

  • Zucchinipfanne (kombiniert mit anderen Gemüsesorten)

  • Zucchini-Puffer

  • Karotten-Kartoffel-Stampf

  • Karotten und Erbsen (als Beilage)

  • Karotten-Apfel-Rohkost (z. B. mit Walnüssen und Rosinen, ähnlich wie Waldorfsalat)

  • und dann natürlich alles, was sich aus Kartoffeln machen lässt, von Salzkartoffeln und Kartoffelpüree über Bratkartoffeln und Ofenkartoffeln bis zu Kartoffelpuffern und Kartoffelsuppe

Ich habe nicht nur Gemüse und Obst eingekauft, sondern auch unsere Vorräte an Getreide, Hülsenfrüchten usw. aufgestockt. Was wir generell an Grundnahrungsmitteln im Haus haben, beschreibe ich mal ausführlich in einem eigenen Beitrag.

Jetzt verfrachte ich meine herrliche Beute in die Küche

und eins muss gleich dran glauben, hehe!

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