Das Gegenteil von kalt, grau und diesig? – Rosarot und plüschig!

Gestern auf dem Wochenmarkt hat eine Verkäuferin etwas unheimlich Liebes zu mir gesagt: „Danke, dass Sie uns Sonne vorbei gebracht haben. Das hat richtig gut getan!“

Heiko und ich haben während unseres Einkaufs etwas rumgeblödelt und damit sie und ihre Kolleginnen zum Lachen gebracht. Außerdem haben die Damen sich an meinen Sachen erfreut. Ich hatte der klammen Kälte mein derzeit farbigstes Winter-Outfit entgegengesetzt:

Mich hat‘s auch gefreut. Ich hatte von all dem Rosa sowieso schon gute Laune, dazu nach einem schönen Gespräch mehrere Büddel voll mit frischem Obst und Gemüse und mir war kuschelig warm ...

Der Mantel ist eines der Stücke, die ich für mich habe schneidern lassen. In diesem Fall war zuerst der Stoff da, den ich im letzten Frühjahr auf einem meiner Streifzüge bei DaWanda entdeckt habe. Die Farbe hat mir gleich gefallen, ich mag warme Rosatöne. Darüber hinaus habe ich ein Faible für beidseitig nutzbare Stoffe. So habe ich spontan zwei Meter gekauft, obwohl ich noch nicht wusste, was daraus werden soll.

Im Herbst wollte ich dann einen langen Mantel haben, für kühle, trockene Tage. Etwas in Richtung Cape, ohne Verschlüsse und mit Kapuze. Für meine Strickjacken war es irgendwann zu kalt, für den Winteranorak noch nicht kalt genug … also bin ich mit dem rosa Bündel zur Schneiderin gepilgert. Wir haben die vorhandenen Schnittmuster durchgesehen, aber keine Kombination gefiel uns richtig. Wie so oft hatte DaWanda die Lösung.

Eigentlich hatte ich geplant, dass die plüschige Seite innen und die Kreuze außen sein sollten. Einen Kommunikationsfehler später war es bei der Anprobe des Rohentwurfs anders herum – und viel besser. Durch die schöne Verarbeitung habe ich jetzt einen Wendemantel, den ich nach Bedarf uni oder gemustert tragen kann.

      

Und der eine Waffe gegen innere und äußere Kälte ist.

In diesem Sinne: Möge der Plüsch mit Dir sein!

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