Vegane Fette für alles und jedes: Die Pfanntastischen Vier!

Du willst einen pflanzlichen Ersatz für Butter und Schmalz? Mit den ‚Pfanntastischen Vier‘ hast Du in der Küche vegane Fette für jede Gelegenheit parat!

In letzter Zeit bin ich mehrfach gefragt worden, ob und wie man in der Küche tierische Fette durch vegane ersetzen kann. Darum zeige ich Dir heute, mit welchen Ölen ich brate, koche, backe und verfeinere.

 

Kokos für Knusper und Kohl

Die Frage nach veganem Ersatz für Butter und Schmalz wird mir insbesondere in Bezug auf Bratgut und deftige Gerichte wie Grün- und Rotkohlvarianten oft gestellt: Sie werden meist mit Schmalz zubereitet und kaum ein Rezept nennt vegane Fette als Alternativen zu den traditionell verwendeten Schlacht- und Eingeweidefetten. Die selbst Allesessende häufig als unappetitlich empfinden …

Aber deswegen muss niemand auf Grünkohl & Co verzichten!

Eines meiner Pfanntastischen Vier ist Kokosöl (bzw. Kokosfett), das hocherhitzbar und deswegen prima zum Braten geeignet ist. Außerdem eignet es sich sehr gut, um Gerichten wie Grün- und Rotkohl als Geschmacksträger das erforderliche Fett mitzugeben. (Darüber hinaus kannst Du Kokosöl zur Körper- und Haarpflege nutzen.)

Wenn Du den Geruch und/oder Geschmack von Kokos nicht magst – kein Problem, es gibt auch neutrales Kokosöl (zum Beispiel von Rapunzel und Vitaquell), ohne Aroma, aber mit den gleichen (Koch-)Eigenschaften.

 

Raps für Rührkuchen und Rohkost

Rapsöl nutze ich für Salate, Soßen, zum Anbraten von Gemüse, Tofu usw. und zum Backen. Dafür eignet sich ein raffiniertes Rapsöl wie Rapso, weil es geschmacksneutral ist. Ich ersetze die im Rezept angegebene Menge an Butter/Margarine durch vier Teile Rapsöl und einen Teil Wasser, also beispielsweise 250g Butter durch 200g Rapsöl und 50g Wasser.

Rührteig gelingt damit wunderbar, Mürbeteig dagegen weniger. Darum nehme ich für Mürbeteig eine vegane Margarine wie zum Beispiel Alsan bio. Da sie Palmfett enthält, setze ich sie jedoch nur sparsam ein.

 

Olive – ohnegleichen auf Tomate!

Das letzte Fett im Bunde der Pfanntastischen Vier ist Olivenöl, köstlich und gesund. Es ist das teuerste Öl, das wir verwenden, aber Du bekommst auch qualitativ gutes, schmackhaftes Olivenöl im Supermarkt. Ich verwende Olivenöl, um Gemüse zu dünsten, zum Verfeinern von Tomatensoße und im Sommer auf Tomate mit Nussarella (Nom-nom! 🙂 ). Es schmeckt auch toll über Brot geträufelt, statt Butter oder Margarine.

Wenn es Dir wichtig ist, ungehärtete und regional produzierte vegane Fette zu benutzen und Du nur ein Öl kaufen möchtest oder kaufen kannst, empfehle ich Dir Rapsöl. Damit kannst Du fast alles zubereiten und da es in Flaschen abgefüllt wird, ist es plastikarm verpackt. Die Zero-Waste-Bloggerin Shia nutzt es sogar zur Körperpflege. Das habe ich noch nicht versucht, werde es aber demnächst mal ausprobieren.

So wenige Öle, so viele Möglichkeiten … 😉 

Die Pfanntastischen Vier – vegan und überall im Einsatz!

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