Macht stark und froh: Haferhelfer mit Apfel und Kokos

Warmer Hafer hilft Dir, angenehm satt und gestärkt dem nasskalten Wetter entgegenzutreten. Der Duft von in Kokos gedünstetem Apfel macht den Haferhelfer zum süßen Stimmungsheber!

Ich faste intermittierend und esse gewöhnlich erst mittags, aber gestern und heute habe ich ausnahmsweise (spät) gefrühstückt. Nachdem ich eine Weile draußen war, brauchte ich unbedingt einen Energieschub. Bei solchen Gelegenheiten greife ich gern zu Hafer (kalt als Müsli oder warm als Haferbrei), der nicht nur günstig und vielseitig verwendbar ist, sondern auch sehr gesund. (Wenn einen 'der Hafer sticht' ist man übermütig vor lauter Kraft, die man vom Haferessen hat ... 😉 ) Besonders wenn Du Dich vegan ernährst, ist er eine hervorragende Nährstoffquelle.

Warum 'Haferhelfer' statt ‚Haferbrei‘ oder ‚Porridge‘?

Viele haben zu ‚Haferbrei‘ negative Assoziationen und denken an geschmacksneutralen Pamp, den sie als Kinder essen mussten, wenn sie krank waren. Porridge ist zwar nicht negativ besetzt und es gibt zurzeit jede Menge Haferbrei-Rezepte mit bunten, exotischen Zutaten, die ‚Porridge‘ genannt werden. Die haben jedoch mit all dem Schnickschnack nicht mehr viel mit dem Gericht zu tun, wie es traditionell in Schottland oder Großbritannien gegessen wird …

Darum gebe ich meiner warmen Haferflockenmahlzeit einen eigenen Namen – und Haferhelfer ist für mich naheliegend, weil er schnell und zuverlässig gegen Hunger, innere Kälte und trübe Stimmung hilft. 🙂

Ich poste den Haferhelfer auch deshalb, um Dir zu zeigen, dass Du keine der fertigen, überteuerten Haferbreimischungen brauchst, die im Handel angeboten werden. Die enthalten oft viel zugesetzten Zucker und kommen schlimmstenfalls im Plastik-Portionsbecher daher. Bäh, weg damit, braucht kein Mensch! 😉

Was mensch (besonders an ungemütlichen Tagen) tatsächlich braucht, ist warmes, aromatisches, leckeres Essen, das satt und zufrieden macht.

Rezept und Zubereitung

Für eine Portion brauchst Du:

  • einen halben Apfel
  • 1-2 Esslöffel Kokosöl
  • feine Haferflocken (je nach Hunger, ca. 40-50g)
  • ca. 250ml Hafer-, Soja-, Mandel- oder einen anderen pflanzlichen Drink (Wasser geht auch)
  • Rosinen, Nüsse, Zimt, Vanille, Süße (Ahornsirup o.ä.) nach Geschmack

Das Kokosöl in einem Topf erhitzen, den halben Apfel in kleine Stückchen schnibbeln und im Fett ein paar Minuten dünsten (das duftet himmlisch!).

Haferflocken und Pflanzendrink (und Rosinen, wenn Du magst) dazugeben, kurz aufkochen und anschließend bei niedriger Temperatur unter ständigem Rühren etwa fünf Minuten ausquellen lassen. Nach Belieben mit Zimt und Vanille verfeinern (und süßen) – fertig!

Mit den Mengen an Haferflocken und Pflanzendrink musst Du vielleicht ein wenig herumprobieren, bis Du die für Dich optimale Konsistenz gefunden hast. Mir genügt die Süße von Apfel und Rosinen, ich habe nur fürs Foto ein paar Tropfen Ahornsirup und Walnuss ergänzt.

Du kannst den Haferhelfer natürlich nach Lust und Laune variieren mit Nüssen, Kernen, Samen, Kokosraspel, Beeren …

Hauptsache, er macht seinen Job und hilft Dir!

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