Haarseifen von Savion: Meine Bewertung

Vor vier Wochen habe ich den ersten Beitrag über vegane Haarseifen veröffentlicht. In der Zwischenzeit habe ich vier Proben von Savion getestet. Alle Sorten sind sehr gut, eine werde ich dauerhaft benutzen. Absolut Empfehlenswert!

Ich habe gerade noch einmal nachgesehen: Das Test-Set, das ich bei Savion bestellt habe, gibt es in dieser Form nicht mehr. Es gibt nach wie vor zwei Test-Sets mit Haarseifen, diese enthalten aber andere Kombinationen.

Mein Set bestand aus:

  • Rizodermol
  • Thermalwasser
  • Johanniskraut
  • Citrus

Auf Empfehlung des Mitarbeiters habe ich zusätzlich eine Probe der Haarseife EM-A (Effektive Mikroorganismen, aktiviert) bestellt. Eine sehr gute Empfehlung, sie hat sich nämlich als mein Favorit herausgestellt. Nochmals herzlichen Dank für die freundliche Beratung und den Tipp!

Ich habe vier der fünf Haarseifen ausprobiert. Meine Haare sind eher trocken, darum habe ich die Sorte ‚Citrus‘ nicht benutzt. Sie wird für normales bis leicht fettendes Haar empfohlen, die anderen Haarseifen für normales bis trockenes Haar. So habe ich jeweils eine Woche lang mit drei bis vier Wäschen die Sorten Rizodermol, Thermalwasser, Johanniskraut und EM-A getestet.

Falls Du noch keine Erfahrung mit Haarseife hast – die Anwendung ist denkbar einfach: Reibe mit dem Seifenstück ein paar Mal über den nassen Kopf. Wie oft genau hängt davon ab, wie kurz oder lang Deine Haare sind und wie viel Schaum Du haben möchtest. Wie gewohnt waschen und ausspülen. Fertig!

Die Haarseifen von Savion duften nur ganz dezent, was ich als sehr angenehm finde. (Die Haarseifen, die ich bisher bei DaWanda gekauft habe, waren oft viel zu stark parfümiert und haben unangenehm künstlich gerochen. Ich habe das in Kauf genommen, weil sie trotzdem gut gereinigt und wenig Abfall produziert haben.) Sie schäumen angemessen, nicht zu wenig, nicht zu viel.

Da meine Haare eher etwas trocken und lockig sind, brauche ich bei konventionellem Shampoo immer eine Spülung. Bei den bisherigen Haarseifen musste ich nach dem Waschen eine kalte Rinse anwenden. Dadurch kann man sie nach dem Waschen problemlos kämmen.

Meine Rinse mische ich aus kaltem Wasser und circa zwei Esslöffeln Apfelessig (es geht auch mit Zitronensaft oder Zitronensäure). Dafür benutze ich einen alten Ein-Liter-Messbecher, in den ich erst den Essig gebe und dann mit kaltem Wasser auffülle. Von der Mischung gieße ich etwa ein Drittel über die Haare, fülle den Becher wieder auf, gieße wieder ein Drittel aus, fülle wieder auf und so weiter. Das mache ich ein paar Mal. Der Essiggeruch verfliegt nach dem Trocknen sehr schnell. Die Rinse macht die Haare wunderbar weich und sie glänzen schön: Den Trick hat meine Mutter schon vor 40 Jahren erfolgreich angewendet, um meine damals noch langen, widerspenstigen Locken zu pflegen.

Als ich mit dem Testen der Haarseifen angefangen habe, war ich noch etwas erkältet. Darum habe ich keine Rinse zum Spülen verwendet und war erstaunt – denn die Haare waren auch ohne Spülung sauber, weich und haben sich leicht kämmen lassen. Hier hat sich im Laufe der Wochen herausgestellt, dass dies bei mir vor allem für die EM-A-Haarseife gilt.

Inzwischen spüle ich wieder mit einer Rinse, aber nur, weil unser Wasser ausgesprochen hart ist. Ohne Rinse hatte ich deswegen ab und zu klitzekleine Kalkseifenpunkte im Haar. Mit Rinse ist aber alles super! Vermutlich kannst Du darauf verzichten, wenn Dein Wasser nicht so hart und kalkhaltig ist wie unseres.

Fazit:

Die veganen Haarseifen von Savion empfehle ich uneingeschränkt. Sie sind von hervorragender Qualität und sehr ergiebig. Ich bleibe bei der Haarseife EM-A und kaufe sie nach, wenn die Proben aufgebraucht sind.

 

Was allerdings noch eine Weile dauern wird …

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