Säuerlich, würzig, dreifach lecker: Feto von Taifun

Sauer macht nicht nur lustig, sondern ist auch gesund. Prima, denn ich esse eingelegte und fermentierte Sachen sehr gern! Darum ist Feto von Taifun neuerdings Stammgast in unserem Kühlschrank.

In unserer Familie gibt es eine klare Aufteilung der Geschmäcker: Heiko hat einen süßen Zahn und kann zu jeder Tages- und Nachtzeit Kuchen essen. Die größte Freude mache ich ihm, wenn ich unsere Keksdose mit Hafer-Schoko-Keksen fülle. Wobei die Dose sich immer wieder als zu klein erweist. Auch wenn ich eine größere nehme und die doppelte Menge backe.

Magda ist nicht krüsch und nimmt alles, was man ihr anbietet – Trockenfutter, Salatgurke, Karotte, Apfel, Birne, Melone, Erdbeeren, Nüsse … Bananen sind für sie das Nonplusultra. Das wissen auch unsere Nachbarinnen und Nachbarn und schenken ihr welche zu Nikolaus und zu Weihnachten. Das arme Tierchen würde sonst auch vom Fleisch fallen, räusper. 😉

Und ich? Nun, Kaffee ist mein größtes Laster und gelegentlich mag ich einen süßen Happen dazu. Muss aber nicht sein. Für mich alleine würde ich nichts Süßes backen oder auch nur einkaufen. Ich habe vielmehr ein Faible für pikant, scharf und sauer. Greife zu Oliven und Pepperoni statt zu Gummibärchen und Schokolade. Und ich mag säuerliche und/oder fermentierte Sachen, von Gewürzgurken über Sauerkraut bis hin zu Tempeh.

Darum war meine Neugier geweckt als ich vor ein paar Wochen im Kühlregal bei Alnatura Feto von Taifun entdeckt habe. ‚Fermentiertes Tofuprodukt‘ und ‚fein säuerlich im Geschmack‘ ließ mich vermuten, dass es kalt gut im Salat schmecken könnte. Oder heiß zu Spinat. Oder … Also habe ich von jeder Geschmacksrichtung (Natur, Paprika, Kräuter) eine eingepackt.

Meine Erwartungen wurden mehr als erfüllt!

Die Konsistenz von Feto ist fest, aber nicht bröckelig oder trocken, so dass man alle Sorten auch gut kalt essen kann. Eine leckere Alternative zu den Tofusorten, die ich sonst gerne in Salate gebe, wie zum Beispiel Tofu mit Basilikum oder Räuchertofu. Außerdem eine tolle Ergänzung zu meinen Oliven und Pepperoni. Besonders die Sorten Feto Paprika und Feto Kräuter schmecken gebraten sehr gut als Beilage zu Gemüse und Salat. So habe ich in wenigen Minuten ein würziges, eiweißreiches Mittagessen.

Kleiner Spaß am Rande:

Eine Testerin hat in ihrer Bewertung Geschmack und Konsistenz von Feto gelobt und das Produkt empfohlen, sich aber über den Namen aufgeregt. Weil er an ‚Feta‘ erinnert und so dürfe ja nur ein Käse aus Milch heißen ... also würde man die Verbraucherinnen und Verbraucher mit der Bezeichnung Feto in die Irre führen ... das sei ja mal wieder typisch vegan! … und überhaupt! … wuäh, blabla.

Schnarch.

Mal ehrlich, Ihr allesessenden Qua(r)ktaschen: Wenn man als Marketingmensch etwas auf den Tisch kriegt, das ein FErmentiertes TOfuprodukt ist und man einen passenden Namen dafür finden soll – dann ist FETO nun ja … sehr naheliegend. Klar, man könnte es auch ‚Fertof‘ oder ‚Fermofu‘ oder ähnlich nennen. Oder einen nicht für sich sprechenden Phantasienamen zusammenschustern. Das wäre aber nicht annähernd so eingängig und griffig, stimmt‘s? Eben.

Da nich‘ für, wie wir in Hamburg sagen! 😉

Hm, ich habe noch nicht probiert, wie er schmeckt, wenn man ihn in Alufolie gewickelt im Backofen zubereitet. Klasse, ich habe noch eine Packung Feta Kräuter da – ups, ich meine natürlich Feto!

Was soll‘s, ich habe mich ja nur vertippt ... 

 

Und was ist schon ein Buchstabe unter Genießerinnen?

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