Einer für jeden Geschmack: Das ultimative Rührkuchenrezept

Ein Kuchen geht absolut immer, bei jeder Gelegenheit und rund ums Jahr: Rührkuchen. Gibt es jemanden, der keinen Rührkuchen mag? Hat sich mir noch nicht vorgestellt. Wenn überhaupt gibt es höchstens Uneinigkeit über die Geschmacksrichtung. Ich backe im Zweifelsfall Marmorkuchen, der wird garantiert alle!

Rührkuchen eignet sich besonders gut für Backneulinge, ist unkompliziert und gelingt leicht. Er erfordert keine speziellen Arbeitsutensilien oder außergewöhnlichen Zutaten. Er schmeckt gut, ist trocken und gleichzeitig schön saftig – vor allem wenn Du ihn vegan zubereitest.

Um die Eier in herkömmlichen Rührkuchenrezepten zu ersetzen, kann man verschiedene Zutaten nutzen. Manche nehmen dazu zerdrückte Banane oder Apfelmus, ich verwende Sojamehl. Du kannst viele Rezepte veganisieren, indem Du jeweils ein Ei gegen einen Esslöffel Sojamehl ersetzt. Sollte das wegen einer Allergie nicht möglich sein, kannst Du natürlich auch eine andere Alternative wählen. Was Du definitiv nicht wählen solltest, ist ein Ei-Ersatzprodukt, das aus diversen Zutaten besteht (‚No egg‘). Das ist viel zu teuer, doppelt bunt verpackt und nützt nur dem Hersteller …

 

Was dagegen Dir nützt, ist mein ultimativer Rührkuchen!

Du brauchst für das Grundrezept:

  • 300g Mehl (ich nehme Dinkelmehl Typ 630)
  • 100g Zucker (für richtige Süßmäuler 50g mehr)
  • 250g vegane Margarine (z. B. Alsan; ich nehme stattdessen 200g Rapsöl der Marke ‚Rapso‘ und 50g Wasser)
  • 1 Tüte Backpulver
  • 4 EL Sojamehl
  • ca. 125ml Sojadrink (oder einen anderen, neutralen Pflanzendrink)

Für einen Marmorkuchen zusätzlich:

  • 30g Kakao

 

Sojamehl mit etwas Wasser in einer Rührschüssel glattrühren.

Mehl und Backpulver hineinsieben.

Alle anderen Zutaten dazugeben und verrühren.

Für Marmorkuchen erst eine Hälfte des Teiges in eine gefettete Form (Kasten oder Gugelhupf) geben.

Dann den Kakao unter die andere Hälfte rühren. Wenn nötig, noch etwas mehr Pflanzendrink dazugeben (hängt von der Mehlsorte und dem Fettgehalt des Kakaos ab), damit der dunkle Teig die gleiche Konsistenz bekommt wie der helle.

Den dunklen Teig auf den hellen geben und mit einer Gabel in Spiralen durch den Teig ziehen, um die beiden Teigfarben zu dem typischen Muster zu vermischen.

Bei 180° 45 Minuten lang backen (Ober- und Unterhitze).

Wenn Du möchtest, kannst Du den fertigen, gestürzten Kuchen mit Puderzucker bestäuben oder mit Kuvertüre überziehen.

 

Du kannst das Rezept ganz nach Deinem Geschmack abwandeln:

  • Für einen reinen Schokokuchen einfach mehr Kakao und/oder gehackte Schokolade nehmen.
  • Den Kakao weglassen und stattdessen gemahlene Nüsse in den Teig geben oder
  • gemahlene Mandeln und etwas Amaretto für ein herrliches Marzipan-Aroma, mhmmm!
  • Für eine sommerlich-frische Variante das Grundrezept mit Kokosraspeln und Zitronensaft verfeinern und den Kuchen mit Zuckerguss überziehen.

 

Ich könnte noch eine ganze Weile so weitermachen. Doch damit halte ich Dich bloß vom Backen ab: Du hast jetzt ein Rezept und unendlich viele Möglichkeiten!

 

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